Monday, September 08, 2008

2008-09-06 Sibis Nachfeier


Wer ist das Geburtstagskind??? SIBI ist das Geburtstagskind!

Die Kochfee.


Die ersten Gäste genießen das Buffet... im Stehen, denn für alle 33 Gäste + Sibi und Stef sind nicht genügend Sitzplätze da.


Die Fußballfans hatten sich schon die besten Plätze gesichert... und wir WUSSTEN noch nicht mal, dass Fußball laufen würde. Zitat: "Den Termin kann ja nur ein Mädchen ausgesucht haben... SIBI!"


Hier packt Sibi gerade sein GROSSES Geschenk aus. Die Sopranos-Box mit ALLEN Staffeln. Wie lange wir dafür wohl brauchen werden. Zitat (Moni): "Das wird ein langer Winter!"


Hier wurde Moni mit einem verdienten Fußstühlchen beglückt... Bald, bald, bald....


Die BGTler begnügen sich mit dem Flur und einer Getränkebox. Bescheidenheit sind wir eben auf dem Institut schon gewohnt!


Die Geschenkverpackung habe ich als Hut umfunktioniert. Kommt gut an. Ich habe wirklich meinen Beruf verfehlt. Aber es ist ja nie zu spät zum Umsatteln.


Unisex-Mode. Die Begeisterung ist kaum zu toppen!


Der x-te Wodka-Ahoi zeigt seine Spuren. Cheer up, guys!

2008-08-25 Lissabon - Rückflug - Pacman

Nach 3,5 schönen Tagen in Lissabon ging es wieder zurück nach Deutschland. Was ich vermissen werde: die Törtchen, Guaraná im Supermarkt, das Fernsehen (alle Serien laufen im Original), die Küche, das fabelhafte Klima, Sintra. Was ich nicht vermissen werde: die komischen Kautze, unhöfliche Kellner, den kaputten Fahrstuhl im Hotel, auf den wir immer 10 Minuten warten mussten, weil unser Zimmer im 8. Stock lag, die Geräuschkulisse.

Auf dem Rückflug habe ich ein paar Mal Pacman gesehen. Er grüßt besonders meine liebe Leni, für die ich diese Fotos gemacht habe!



2008-08-24 Sintra - 4. Tag

So schön Lissabon auch ist, es zieht uns in die Ferne... nach Sintra, einem hübschen Städtchen, der mit dem Zug schnell zu erreichen ist.


Im Reiseführer wird von dem portugiesischen Neuschwanstein gesprochen... aber nicht von diesem Haus. Wir finden es aber schöner als andere Bauten...


... wie dieses Schloss, das wie eine Fabrik mit Schloten anmutet. Wir betreten es, trotz der Piratenausstellung, nicht, denn vor uns liegt ein anstrengender Aufstieg.


Wir wählen die Pena-Route, die im Reiseführer als "märchenhaft" bezeichnet wird. Wenn man nicht so unsportlich ist wie wir, kann man vielleicht den Weg genießen, wir keuchen aber nicht schlecht. Sibi ist ganz tapfer und männlich und lässt sich die Erschöpfung nicht anmerken. Er findet sogar Zeit zum Pickhacken... was auch immer die Picke da gemacht hat. Geklaut wurde sie nicht, wer würde sich auch freiwillig in der Pampa mit so einem Gerät belasten??


Ich gebe mich ganz entspannt, auch wenn ich mich am liebsten auf den Boden geworfen und geschrien hätte: "Ich mag nimmer!".


Der Aufstieg brachte uns zur Chinesischen Mauer... ach ne, anderer Kontinent. Das war das Mauren-Kastell, in dem man ganz wunderbar herumkraxeln konnte. Wir erkundeten jeden letzten Winkel und genossen die Aussicht bis Lissabon.


Der "Höhepunkt" unserer Reise. Höher und schöner war es nirgendwo!


Nach so viel Lauferei waren wir nur noch im Supermarkt und haben uns mit Spezialitäten eingedeckt. Man beachte: ich habe FARBE. Das hielt dann nur einen Tag an, aber hey, ich gebe mich auch damit zufrieden.

Southpark im Original wiegte uns in einen wohlverdienten Schlaf.

2008-08-23 Lissabon - 3. Tag (Sibis Geburtstag)

In Sibis Geburtstag haben wir reingefeiert. Da wir SO kaputt waren vom vielen Laufen, haben wir uns entschlossen, zu deutscher Zeit zu feiern. Viele Geschenke konnte ich ja nicht mitnehmen, wäre Platzverschwendung gewesen.

Dieser Tag sollte uns in die "Alfama" führen, die Altstadt Lissabons. Auf dem Platz vor der "Kathedral da Sé" musste ich erstmal die öffentliche Toilette testen. Ausgesprochen SAUBER.



Im "Castelo de Sao Jorge" spiele ich Burgfräulein. Wir vetstecken uns in einem der Türme vor einer deutschen Reisegruppe, die uns einfach schrecklich peinlich ist: ein Kegelverein (so unser Tipp) mit identischen Shirts, die sich einfach asozial benehmen, herumgröhlen und so DEUTSCH sind. Zeitweilig unterhalten wir uns auf Englisch, um abzustechen.


Die Tour führt uns weiter, vorbei am Puppenspielermuseum, das eigentlich das Kloster "Sao Vicente de Fora" ist. Karten müsste man lesen können Sibi sieht schon richtig braungebrannt aus. Ich fühle mich wie ein Germknödel neben ihm.

Wir machen eine kurze Rast im Hotel und brechen dann auf, um den botanischen Garten zu sehen. Dieser ist leider nicht so einfach zu betreten wie gedacht, der Eingang ist nicht an der Stelle, an der er auf der Karte eingezeichnet ist, und wir müssen das Gelände fast einmal komplett umlaufen, um ihn zu finden. Einmal drin, begebe ich mich auf die lange und beschwerliche Suche nach einer Toilette (keine falschen Schlüsse ziehen, so klein ist meine Blase nicht, die Wege sind nur sehr WEIT). Es ist sehr windig und Sibi hat keine Jacke dabei. Ich muss den armen Kerl wärmen....



Wir landen im erstbesten Restaurant, das wir schon auf dem Hinweg gesehen haben: ein indisches Restaurant. Da aber im Reiseführer steht, dass man auf jeden Fall mal zum Inder soll (da Goa eine portugiesische Kolonie war und deswegen eine gute Verbindung besteht), trauen wir uns rein und werden nicht enttäuscht. Das Geburtstagskind freut sich jedenfalls.

2008-08-22 Lissabon - 2. Tag

Gerüstet mit dem Reiseführer machen wir uns nach einem recht großzügigen Frühstück Richtung Bairro Alto auf. Um in den oberen Stadtteil zu gelangen, kann man einen der sog. "Elevadores" benutzen. Wir entscheiden uns für den "Elevador da Glória".


Die Fahrt nach oben dauert nur wenige Minuten, aber das Anstehen und Abwarten bis zur Abfahrt insg. über 20 Minuten. Wir sind aber froh, den steilen Aufstieg nicht machen zu müssen.



Oben angekommen werden wir mit einer tollen Aussicht vom "Miradouro Sao Pedro de Alcântra" belohnt.


Wir laufen durch den Bairro und sehen unter Anderem den "Parque Principe Real", in dem eine uralte Zeder steht, die, von einem Spalier gestützt, einen Pavillon bildet.


Die kleinen Gassen scheinen nicht für Leute unserer Größe gemacht zu sein. Sibi scheint neben dem Eingang etwas überdimensioniert. Erinnert uns ein wenig an Rupit.


In einem kleinen Laden habe ich ein Bild von Butterblume gefunden. Eine geheime Nachricht?? Jedenfalls hat sie mir Glück gebracht, in einem kleinen Laden habe ich ein schönes Sommerkleid für lediglich 15 Euro gefunden.

Jedes Mal, wenn wir am "Elevador da Justa" vorbeikamen, war die Schlange furchtbar lang und uns die Zeit zu Schade, um sie wartend zu verbringen. Stattdessen entscheiden wir uns, nach Belém zu fahren.


Auf der "Praca do Comercio" wollen wir eigentlich nur die Bahn nach Belém nehmen, werden aber von einem dubiosen Typen angesprochen. "Marihuana?". Er streckt uns ein sattes Päckchen entgegen, am hellichten Tage. Und ich dachte, das passiert nur in Amsterdam!


In Belém ist unsere erste Station die "Pastelaria", die die berühmten Törtchen verkauft. Frische Blätterteig"pasteten" mit einer Sahnepudding-Füllung, die mit Puderzucker und Zimt bestreut werden. Frisch aus dem Ofen ein GENUSS. Wir setzen uns in den Park und lassen uns zuerst einige salzige Pasteten und dann die Spezialitäten schmecken. Ich mache Kassensturz, was die komischen Vogelscheuchen, die auf der Parkbank sitzen, aufhorchen lässt. Eine der alten "Zigeunerinnen" steht auf und will mir unbedingt aus der Hand lesen. "Tenho uma surpresa para a senhora" (Ich habe eine Überraschung für sie bereit).... klar, das weiß sie schon ohne auch nur in die Nähe meiner Hände gekommen zu sein. Ich wimmle sie ab "Nao acredito nisso" (Ich glaube nicht an sowas). Sie bleibt beharrlich "Más o rapaz, posso ler o futuro dele" (Aber der Junge Herr, ich kann seine Zukunft lesen). Nene, sage ich, der versteht die Sprache nicht. Aber ich könne es doch übersetzen... Wir fühlen uns belästigt und verschwinden aus dem Park. Später sehen wir die Frau andere Touristen abzocken. Wer's glaubt!

Weiter zum Hieronymuskloster. Unsere Reisekasse erlaubt es uns nicht, auch den Kreuzgang zu besichtigen, aber die Kirche ist wirklich sehr schön. Hier lag auch Vasco da Gama in einem Sarkophag beigesetzt.


Wir besteigen noch das Entdeckerdenkmal, den Entdeckern Portugals gewidmet, natürlich auch Pedro Álvares Cabral, dem Entdecker Brasiliens.

Abends sind wir dann auch zu seinen Ehren ins Rodizio nebenan (neben dem Hotel) gegangen und haben typisch brasilianisch gespeist: FLEISCH. Fleisch mit Fleisch, und als Nachtisch Fleisch. Lecker!!

2008-08-21 Lissabon / Lisboa

Bevor ich durch den Alltag die schönen Tage in Lissabon ganz und gar vergesse, muss ich doch ein wenig von diesem schönen Urlaub festhalten.

21.08.2008

Abflug von Hannover-Frankfurt: 10:20

In Frankfurt mussten wir dann bis 14:00 die Zeit vertrödeln... gar nicht mal so einfach, wenn man nur von den Gates A10-65 laufen kann. Und Kaffeetrinken den Reiseetat sprengt (3,50 für nen NORMALEN Kaffee, die spinnen doch).

In Lissabon angekommen, müssen wir LANGE auf unser Gepäcke warten. Zu unserem Pech läuft über dem nicht-laufenden Gepäckband ein Fernseher mit Talk-Shows. Unterste Schublade. Ich lasse Sibi, der natürlich nichts versteht, immer raten, worum es gerade geht. Wer mit wem, worum sonst??

Irgendwann kommt das Gepäck dann doch und wir fahren mit dem Shuttle-Bus zum Hotel. 3 Stationen, und wir erreichen den Campo Pequeno. Dort steht eine riesige Stier-Arena, die wir natürlich nicht gut heißen können. Schön sieht sie aber aus.



Wir ruhen uns im Hotel von der LANGEN Reise aus und machen uns abends auf dem Weg zum Restaurant, das von Marco Polo als "gut und günstig" bezeichnet wird. Dort gibt es verschiedene Fischspezialitäten, und da Sibi nicht mit dem von mir so geschätzten Bacalhau anfangen kann, versuchen wir uns an Dorade und Schwertfisch. Die Dorade kommt mit Kopf, ist aber gar köstlich, der Schwertfisch ist etwas hell und labberig. Zum Nachtisch gönnen wir und Schokoladen-Mousse (die eher ein Brownie-Teig ist von der Konsistenz, aber herrlich schokoladig) und Crème Brulée. Gut gefüllt laufen wir noch ein wenig durchs nächtliche Lissabon, schauen uns die erste von vielen Buchhandlungen an. Die Metro in Lissabon ist gut ausgebaut, auch wenn wir manchmal lange auf die Anschluss-Metro warten müssen.

Thursday, September 04, 2008

Mein Musikgeschmack